Stoffentwicklung

Stoffentwicklung für das Fernsehen

Das Geheimnis

Filmkonzept von Wilfried Happel, Jörn Thees und Christian Streng

Eine entlegene Insel in der Ostsee. Nach dem Tod ihrer Mutter finden Moritz und Anja heraus, dass es in der frühen Familienvergangenheit schon einmal einen Mord gegeben hat. Dieser steht in Zusammenhang mit einer inzestuösen Liebe, aus der scheinbar auch ein Kind hervorgegangen ist. Die Spurensuche in der beklemmenden Atmosphäre des Elternhauses wird für Moritz und Anja zum Angsttrip in die eigene Vergangenheit, denn der unbekannte Bruder kehrt nach Jahrzehnten auf die Insel zurück, um sich an seiner Familie für die verlorene Kindheit zu rächen…

entwickelt für das ZDF


Der Direktor

Serienkonzept von Lars Otto, Christoph Kroker und Christian Streng

Trailer

„Der Direktor” ist eine Mockumentary, die am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in der 20 000 Einwohner zählenden fiktiven Gemeinde Längerich in NRW spielt. Die Serie lebt von den ebenso witzigen wie gebrochenen Hauptfiguren, über die sich ein Blick hinter die scheinbar heile Fassade deutscher Kleinstädte transportiert.

Protagonist ist „Roy Herrmann” (39), der als jüngster Direktor Deutschlands an das Gymnasium wechselt. Sein kometenhafter Aufstieg weckt das Interesse eines Dokumentarfilmteams, das seinen Arbeitsalltag begleitet. Roy hat eine Leidenschaft: Zaubern. Er ist großer Fan der 50er Jahre Zaubershows aus Las Vegas, deren Flair und Glitzer er nach Längerich bringen will. Damit treibt er sein neues Kollegium in den Wahnsinn.

Hauptlocation ist ein Ort, um den sich Mysterien und Legenden ranken: Das Lehrerzimmer. Die Schüler tauchen in der Serie nur als Statisten auf. Sämtliche Dramen, die sich in den Klassenzimmern und der Kleinstadt abspielen, werden über das Lehrerkollegium transportiert. Nebenlocations sind die heimliche Raucherecke, die Kneipe gegenüber der Schule, die Bibliothek und die Teeküche sowie das eine oder andere Klassenzimmer. Des Weiteren sind Cameo-Auftritte von z. B. Sibel Kekilli, Bushido, Rolf Eden oder Helge Schneider angedacht. 

entwickelt für ZDF Quantum

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Stoffentwicklung für das Kino

Die schwarze Kralle

Christian Streng mit Christoph Kroker

Die schwarze Kralle - Giske Großlaub

Die schwarze Kralle – Giske Großlaub

Sin City meets Edgar Wallace

„Die schwarze Kralle“ ist ein Krimi im Stile des Film Noir, in der ein längst tot geglaubter Kultist einem blutigen Rachefeldzug zu folgen scheint. Der Schatten der Vergangenheit senkt sich auf die Akteure, die sich den Sünden ihrer Jugend stellen müssen. Dabei dreht sich die Geschichte thematisch um die Gegenpole Angst und Sicherheit.

Die entsättigten Farben und der starke Schwarz-Weiß-Kontrast erinnern optisch an Klassiker wie „Der dritte Mann“ oder die erfolgreiche Edgar-Wallace-Reihe. Visuell innovative Albtraumsequenzen und Rückblenden, im surrealen Stil eines Sin City gehalten, werten die Serie weiter auf. Die ernsthafte Erzählweise verstärkt die beklemmende Atmosphäre.

Atmosphäre

Der Tod spinnt ein Netz aus Angst über der Stadt.Wie kann man die Angst bekämpfen? Die Einwohner der Stadt verschanzen sich in einer Burg aus Sicherheiten. Was passiert, wenn sich die Mauern der Festung als nutzlos erweisen? Was macht das mit den Menschen, wenn das Böse längst unter ihnen weilt? Der schwarze Mann schlägt unbarmherzig zu. Selbst die Ordnungshüter sind nicht vor ihm sicher. Keiner weiß, zu wem er als Nächstes kommt.

Aber diese Geschichte ist nicht nur düster. Sie hat genauso heitere Momente und eine Prise morbider Romantik, gepaart mit der steten Hoffnung auf Erlösung.

Wir sehen, mit welch unterschiedlichen Strategien die Charaktere mit ihrer persönlichen Angst umgehen. Sei es die Angst um Status, materielle Sicherheit, das Seelenheil oder das blanke Leben. Oder die Angst, dass das Geflecht aus beständiger Routine zerrissen wird; der Charakter fürchtet, sich in einer veränderten Welt nicht mehr zurechtfinden zu können. Der alte Konflikt Chaos gegen Ordnung.

Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf den Charakteren. Sie sind vielschichtig und gehen über die üblichen Konventionen hinaus; jeder Einzelne mit seinen Wünschen, Bedürfnissen und Ängsten. Wir lernen die Opfer kennen, bevor sie unter dem Leichentuch verschwinden. Wir sehen absurde Alltagsmomente im Kontrast zu wilder Gewalt.

Die romantische Stadt Würzburg ist der perfekte Ort für diese Geschichte. Im Maintal gelegen, eingebettet von Hügeln und Weinbergen, von der majestätisch thronenden Festung beschützt. Unzählige Kirchen und Prachtbauten zeugen von der Macht der ehemaligen Fürstbischöfe. Der katholische Glaube ist in der Beamtenstadt noch immer tief verwurzelt. Selbst die zahlreichen Studenten scheinen hier konservativer zu sein als im Rest der Republik. Diese Gemeinde wird nun von grausamen Morden erschüttert, die längst begrabene Sünden zu Tage fördern.

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